IT-Profis werfen gerne mit Fachbegriffen um sich!
Oftmals wird dann im Gespräch mit dem Kunden vor Ort aneinander vorbei
geredet.
Kaum ein Außenstehender versteht die Abkürzungen oder Begriffe!
Gerne helfen wir Ihnen - hier an dieser Stelle - weiter, beim
Verständnis der Begrifflichkeit.
Wir erweitern ständig die Erklärungen und deshalb sollte sich ein
regelmäßiger Besuch sicher lohnen.
Sollten Sie dringend einen IT Begriff in verständlicher Form benötigen -
den Sie hier noch nicht vorfinden, dann senden Sie einfach eine nette
Anfrage an uns.
Gerne bemühen wir uns um schnelle Hilfe ...
Ihr
Thomas Lang
Stand: 25. Juli 2010
Erklärung wichtiger Begriffe:
Application Service Providing (ASP) = Bei ASP stellt ein Dienstleister eine oder mehrere Software-Anwendungen über das Internet bereit. So kann ein Unternehmen z.B. ein ERP- oder CRM-System von einem Spezialisten nutzen, der sich um Administration, Backups, Updates und den reibungslosen Betrieb kümmert. Die Software wird dabei nicht gekauft, sondern für einen definierten Zeitraum gemietet.
BDSG = Das Bundesdatenschutzgesetz regelt den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten, die mithilfe der IT oder manuell verarbeitet werden.
BSI = Bundesamt für Sicherheit in der
Informations-technik.
Weblink:

Ein hervorragendes Internetportal rund um die Themen Sicherheit bei der
Informationstechnik.
Bürger-CERT = ein Projekt des
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das
Bürger-CERT informiert und warnt Bürger und kleine Unternehmen schnell
und kompetent vor Viren, Würmern und anderen Sicherheitslücken –
natürlich kostenfrei und absolut neutral.
Weblink:

BSI für Bürger = Herausgeber dieser
Webseite ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) vertreten durch den Präsidenten,
Weblink:

Black List = Ausschluss-Liste oder -Verzeichnis. Will man z.B. eine Spamquelle sperren, wird diese namentlich in der schwarzen Liste angegeben.
Bitlocker = Ein FDE-Tool welches mit der Ultimate- und Enterprise-Version von Microsoft Windows Vista und Windows 7 sowie mit der Windows-Server 2008 Plattform ausgeliefert wird.
CC = Die Common Criteria for Information Technology Security Evaluation dienen dazu, IT-Systeme aller Art hinsichtlich der Datensicherheit zu bewerten. Das Regelwerk umfasst sieben mögliche Stufen der Vertrauenswürdigkeit (Evaluation Assurance Level, EAL), von denen die ersten vier international anerkannt werden müssen.
CRM = Das Customer Relationship Management (Kundenbeziehungs-Management) verwaltet die Be-ziehungen Ihres Unternehmens zu den Kunden. Ein CRM-System enthält die wichtigsten Fakten rund um die Kunden. Also ... eine Unternehmens-Software.
Compliance = Compliance-Anforderungen in der IT bezeichnet üblicherweise Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Datenaufbewahrung und Datenschutz. Dies wird durch viele nationale und internationale Gesetze geregelt. Die Unternehmen unterliegen zahlreichen rechtlichen Verpflichtungen. Nichtein-haltung der Regeln kann zu hohen Geldstrafen und Haftungsverpflichtungen führen.
DLP = Data Loss Prevention zeigt Lösungen, die Daten identifizieren, überwachen und schützen sollen. Hierfür wird z.B. ihr Inhalt analysiert oder die Nutzung von zentraler Stelle aus geregelt und kontrolliert. Dabei ist es in der Regel egal, ob es sich um gerade genutzte Daten (Data in Use), Daten in Bewegung (Data in Motion, z.B. im Netzwerk) oder gespeicherte Daten (Data at Rest) handelt.
ERP = Bei Enterprise Resource Planning geht es darum, Personal, Kapital und Betriebsmittel möglichst effizient zu planen. Auch hier ... eine Unternehmens-Software.
FDE = Ein Begriff für Full Disk Encryption (Komplette Datenträgerverschlüsselung). Dabei wird jedes auf den Datenträger verschobenes Datenbit mittels einer speziellen Software verschlüsselt.
Green IT = Definiert die Bemühungen bei Design, der Herstellung, der Verwendung und Entsorgung so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich zu arbeiten. Energieeinsparungen auf allen Ebenen ist das Schlagwort.
IT-Services = Dienstleistungen im
Bereich der Informationstechnologie (IT), der IT-Beratung, der
IT-Planung sowie der Bereitstellung von Hardware- und Software-Lösungen.
Diese Dienstleistungen sind eine gute Möglichkeit für den Auftraggeber,
schwierige oder zeitaufwändige Arbeiten auszulagern. Oftmals lassen sie
sich von einem externen Dienstleister auch kostengünstiger durch-führen.
Keylogging = ist ein Vorgang, der auf
dem Keyboard (Computertastatur) betägtigte Tasten nachvollzieht. Hierfür
gibt es Hardware, die zwischen Tastatur und Rechner-Schnittstelle
angebracht wird.
Cyber-Kriminelle nutzen in der Regel Malware, um sich Passwörter oder
Online-Banking-Informationen zu beschaffen.
Leakage Prevention = Dem Datenverlust vorbeugen. Oftmals wird der Datenverlust durch Versehen von Mitarbeitern ausgelöst. Natürlich kann dieser Datenverlust auch durch Viren oder Hackern zustande kommen.
Managed Services = hier übernimmt ein Dienstleister einzelne fest umrissene Tätigkeiten oder Prozesse. Dabei gibt es meist ein detailliertes Service Level Agreement, welches die Zuständigkeiten und Leistungen klar regelt. Das vorhandene Personal und die Vermögensgegenstände des Auftraggebers ver-bleiben dabei in seinem Besitz.
Network Access Control = Die einfache Überlegung dahinter: Sobald das Netzwerk ein neues Gerät erkennt, welches Zugriff auf die Ressourcen anfordert, muss das Gerät ersteinmal einen "Check auf Unbedenklichkeit" durchlaufen, bevor es mit dem LAN verbunden wird.
Outsourcing = In der IT Sprache ist
damit die Auslagerung von Aufgaben und Strukturen der IT-Abteilung
gemeint.
Personal und Vermögensgegenstände sind dabei - im Unterschied zum
Managed Service - im Besitz des Dienstleisters. Es gibt viele
unterschiedliche Variationen des Outsourcings.
Policy = Richtlinien (Policies) sind absolut wichtig für eine IT-Security-Strategie, denn diese Unternehmens-daten haben einen sehr großen Wert und müssen deshalb gut und sicher geschützt werden. Bei der Informations-Sicherheit wird meist das VIVA-Prinzip zum Einsatz gebracht, bei dem es sich um Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität der Informationen handelt.
SAM Database = Die Security Accounts Manager Database findet vornehmlich unter Windows-Server-Plattformen seine Verwendung. Dabei wird das Benutzerkonto mit sämtlichen Sicherheitsdefinitionen in Form einer Registry-Datei auf dem Server vorgehalten, welche während der Betriebssystem-Nutzung gesperrt ist.
Single Sign On = Das Single-Sign-On bezeichnet, dass sich ein Nutzer (User) nur einmal anmeldet und dann kann er alle für ihn relevanten Systeme nutzen. Eine einmalige Authentifizierung funktioniert somit für alle benötigen Computer und Dienste.
TPM = Das Trusted Platform Module ist
ein Hardwarebaustein, der das sichere Generieren kryptografischer
Schlüssel ermöglicht und deren Nutzung einschränkt.
Mit TPM lassen sich auch Änderungen an einem Anwender-PC erkennen
(Remote Attestation) sowie das Auslesen von Daten bei geänderter
Geräte-Konfiguration unterbinden (Sealed Storage, prüft Soll-Zustand der
Hard- und Software).
U3 = Der U3-Standard ermöglicht es, U3-fähige Software-Programme direkt von einem entsprechenden USB-Stick (U3-Stick) zu starten, ohne sie auf dem Client (PC) installieren zu müssen. Alle verarbeiteten Daten verbleiben auf dem Flash-Speicher, so dass auf dem PC keine Spuren hinterlassen werden.
Virtualisierung = Virtualisierung ist so vielschichtig, dass es keine allgemein gültige Definition gibt. Grob kann man sagen, dass mit Virtualisierung die Ressourcen eines Computers gemeinsam von mehreren virtuellen Computern genutzt werden oder es sind Methoden, die es erlauben, Ressourcen eines Computers (besonders im Server-Bereich) zusammen-zufassen oder aufzuteilen. Kern der Virtualisierung ist die Abstraktion von der darunterliegenden Gerätschaft (Hardware).
White List = Funktioniert wie eine Black List, mit dem Unterschied, dass IT-Komponenten und Anwender in diesem Fall ausschließlich für bestimmte Aktionen und Dienste authorisiert werden. Unternehmen setzen meist auf eine Kombination aus Black und White List.
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Kontakt:
Thomas Lang
Dienstleistung & Service
Schlägelstraße 35
D-46045 Oberhausen
Tel.: +49 (0) 208 - 46 84 000